Hallo,
ihr werdet es nicht glauben, aber ich stand heut den ganzen Vormittag im OP und hab mit dem Operieren von echten Menschen beschäfftigt. Dr. Grossser, den ich hier gerade Besuche unterhält mit seiner Frau ein Krankenhaus welches ca. 60 Betten hat und sich mitten im Busch befindet. Die Aussicht aus "mitten im Busch" jedoch ist einfach traumhaft. Man einen herrlichen Blick von ca. 800 Meter Höhe auf den Pazifik. Auf dem Krankenhausgelände fliesst ein sehr schöner Fluss den ich von meinem Zimmer aus sehen kann. Soviel zur Lage.
Zu diesem Ort kann man nur per Schiff fahre, was in manchen Fällen auch schon mal 20 Stunden fährt, oder mit dem Flugzeug. Da ich keine gesteigerte Lust hatte mit dem Schiff eine Fahrt zu haben die 20 Stunden dauert, es wackelt, eher unangenehm riecht, ich nicht richtig schlafen kann und dann vielleicht noch brechen muss, zog ich ein kleines 50 Jahre altes Flugzeug vor, von dem ich ielleicht nur brechen muss. Aber es ging alles gut und ich hatte einen klasse Flug. Hier im Krankenhaus liegen Menschen von ziemlich weit her, die oft lange Fussmäsche auf sich nehem um hier her zu kommen. Die meissten Fälle sind TBC!!!, welche hier trotz vieler Gelder aus dem Ausland einfach nicht auszurotten ist. Die höheren Leute der Regierung stecken sich das Geld lieber in die eigene Tasche als ihre Arbeit zu machen. Weiter ist viel Malaria, Lungenentzündung und sonstige Sachen die man hier und überall auf der Welt so bekommen kann wie zum Beispiel auch Kinder. Die Entbindungsstation ist eigendlich immer gut gefüllt. Bei schwierigen Entbindungen werden die Frauen aber oft weggeschickt, da man hier keine Bluttrabsfusion machen kann, aber es wird wohl dieses oder nächstes Jahr möglich sein. Heute war OP-Tag und ich hab bei 4 Operationen zu geschaut. Bei der ersten hat man der einer Frau die Tuben durchgetrennt damit sie keine Kinder mehr bekommen kann (5 Kinder sind ja auch genug). Dann wurde einem Kind der abgehackte Daumen mit Infektion drin gerichtet, eine Achillessehne wurde zusammengeflicht und noch ein böser Buschmesser-cut wo ein Nerv zertrennt wurde, wurde versucht zu retten. Das ist aber halt alles nicht so einfach im Busch mit tollem Ausblick! Am Ende viel dann auch noch der Strom aus und Stephan hat im duckeln genäht. Wer Bilder davon sehen möchte kann sich dann vertrauensvoll an mich wenden. Ich glaub nicht das soetwas jeder sehen will. Gestern Nachmittag hab ich das mit dem Mangoschälen gelernt (das muss ich jetzt schreiben um der Überschrift einen Sinn zu geben).
Am Donnerstag fliege ich dann wieder nach Lae und begebe mich am selben Tag noch auf ein Schiff! das mich nach Siassi bringt wo ich dann mit 2 Bläsergruppen zusammen Musik machen werde und eben meiner eigentlichen Beschäftigung, dem Instrumente zusammenflicken nach gehen werde. Nach 1 Woche werde ich dann wieder zurück in Lae sein und dann geht es noch eine Woche in die Berge. Danach ist dann auch schon vorbei mit Klaus und PNG. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun und zu erleben.
Seid alle gesegnet und lieb. Der Weihnachtsmann kommt nämlich bald!
Viele Grüsse vom Klaus
Dienstag, 9. Oktober 2007
Freitag, 5. Oktober 2007
Die andere Art eine Staublunge zu bekommen
Also am Sonntag vor einer Woche hat die Jugend-Konferenz in Rabaul angefangen. 18 Bläser sind dann auch mit dem Schiff mitgekommen und ich war froh das alles doch noch so gut geklappt hat. Leider waren wir nicht so sehr in dem Programm integriert uns somit mussten wir sehen wo wir bleiben, bzw. blasen. Aber dazu gab es genügend Möglichkeiten und alle haben sich gefreut das wir geblasen haben. Die Bläserarbeit kommt hier im land echt sehr gut an. An manchen Orten sagen sie das es die Musik der Engel sei (obwohl es wirklich noch nicht so klingt, meiner Meinung nach...).
Am Sonntag also war die Eröffnung wo wir die Nationalhymne geblasen haben. Danach war nur noch das Anmelden dran. Da ich in Kokopo geschlafen habe, was 25km entfernt ist wollte ich dann gegen 4 Uhr die Heimreise antreten. Das ist mir dann aber nicht gelungen, da ein ziemlich heftiges Gewitter mit extrem starken Regen begann. Also entschloss ich mich bei den Jungs in der High School, wo duie Konferenz statt fand, zu schlafen. Die haben mir sogar ein Bettchen gebaut und so musste ich nicht auf dem Versüfften Boden liegen. :-) Das hätte ich aber auch gemacht.
Um halb fünf war dann wecken und beten angesagt. Danach Blasen. Um 6 Uhr etwas Waschen und so eine Art Frühstück (einen Batzen Weisbrot und Tee). Dann ging es weiter mit Andacht und den allseits beliebten Gruß- und Dankworten. Um 4 Uhr Nachmittags bin ich dann auch heim gekommen. Nur die Strassen waren sehr mitgenommen. Überall lagen Schlamm und Kokosnüsse auf der Strasse und es war schon spannend ob denn nun der Bus da durch kommt oder nicht. Aber alles ging gut.
Dienstag wollten wir dann auf den Märkten in Kokopo und Rabaul blasen. Da hat man uns aber gesagt das sie da erst noch eine genehmigung einholen wollen. Gut, dann eben Mittwoch. An dem Tag wurden dann alle Reports aus dem an alle ausgehändigten Buch vorgelesen. Also hab ich mir einen von meinen Bläsern geschnappt und hab mich bisschen in der umgebung umgesehen.
Mittwoch dann wollten alle Bläser nach Kokopo kommen. Da wir um 8 Uhr ausgemacht hatten und ich vorher nocheinmal anrufen wollte (das geht, obwohl wir hier mitten im Busch sind, via Digicel-Handy!!!) war ich um sieben auf dem Markt. Mein Gesprächspartner hat mir dann mitgeteilt das sie kommen. Also hab ich gewertet und sie kamen auch, nur eben 3 Stunden später als ausgemacht. Aber wir haben die Leute sehr glücklich gemacht. Den Marktchef hab ich in der zeit vorher auch schon darüber aufklären können wer wir sind wer ich bin und das wir dann gleich blasen. er wusste noch nicht das wir kommen (von wegen Genehmigung einholen), aber er war sehr glücklich darüber das wir kommen und hat uns sogar anmoderiert. Zwischendurch hat er immer mal ein paar Sätze gesagt was sehr gut war.
Zurück in Rabaul war dann Staubmasken tragen angesagt, da der Vulkan sehr viel Asche in die Stadt gepustet hat und man es ohne Maske nicht ausgehalten hat. Die Masken hat das nahegelegene Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Aber Maske tragen und heiß dazu macht auch keinen so richtigen Spaß. Aber dafür hat uns dann ein kleines Erdbeben der Stärke 6.9 ca. 2 Minuten lang erheitert. Da bin ich dann schon bisschen nervös geworden weil es ganz schön heftig war un ich das noch nie zuvor erlebt hab. Beeindruckend!!! Dann war noch ein Gospel konzert worauf wir uns auch vorbereitet hatten. Das ging 11 uhr nachts los, weil die Veranstaltungen zuvor zu lang gingen und es erst um 9 Uhr Abendessen gab. Nun war das problem das einige schon im Bett waren oder keine Lust hatten, aber da ich gesagt habe wir spielen, mussten wir dann irgendwie spielen. Es war nicht sehr schön, aber es war. Das grössere Problem war das es kein Gospel Konzert war wie ich es erwartet hab, sondern ein Rockkonzert wo man fromme Songs dargeboten hat. Ok, das war dann daneben. Ich war säuerlich und bin danach gegen 2.30 Uhr ins Bett gefallen.
Am Donnerstag ging mein Flieger wieder zurück nach Lae und die letzte Woche hab ich dann damit zugebracht alle möglichen Instrumente in Raipinka (Ort der Nationalen Trompetenschule) zu reparieren. Das ging erstaunlich gut. Am Mittwoch hab ich dann einen kleinen Spatziergang im Gelände mit dem Nonta gemacht. Wir sind irgendwelche glitchigen Abhänge heruntergelaufen und haben einen reissenden Strom überquert nur um die Goldmienen der Einheimischen zu sehen. Das sind 5 Meter in die Erde gegrabene Tunnel ohne irgendwelchen Stützen. Die sind echt mutig! Ich hab mich nicht hineingetraut...
Jetzt bin ich wieder in Lae und reise morgen nach Etep um mir ein Buschkrankenhaus anzusehen. Der Arzt dor stammt aus Johanngeorgenstadt. Ihn hab ich letzte Woche hier im GuestHous kennen gelernt. er ist dort mit seiner Frau die auch Ärztin ist, aber zur Zeit noch daheim. Ich werde dann so gegen mittwoch wieder in Lae sein und mich dann am Donnerstag nach Siassi begeben. Das ist eine Insel mit einer ziemlich guten Bläsergruppe. Mit ihnen werde ich dann Musik machen und ein paar Instrumente reparieren. Aber auch etwas die Insel erkunden, wenn ich schon einmal dort bin. Das wird bestimmt gut werden. Es soll dort auch sehr leckeren Fisch geben, frisch aus dem Ozean...
Also lasst es euch gut gehen und seid alle gesegnet,
der Klaus
P.S. Sorry wegen den fehlenden Bilder, aber das geht hier in Lae schlecht, die kommen aber noch!
Am Sonntag also war die Eröffnung wo wir die Nationalhymne geblasen haben. Danach war nur noch das Anmelden dran. Da ich in Kokopo geschlafen habe, was 25km entfernt ist wollte ich dann gegen 4 Uhr die Heimreise antreten. Das ist mir dann aber nicht gelungen, da ein ziemlich heftiges Gewitter mit extrem starken Regen begann. Also entschloss ich mich bei den Jungs in der High School, wo duie Konferenz statt fand, zu schlafen. Die haben mir sogar ein Bettchen gebaut und so musste ich nicht auf dem Versüfften Boden liegen. :-) Das hätte ich aber auch gemacht.
Um halb fünf war dann wecken und beten angesagt. Danach Blasen. Um 6 Uhr etwas Waschen und so eine Art Frühstück (einen Batzen Weisbrot und Tee). Dann ging es weiter mit Andacht und den allseits beliebten Gruß- und Dankworten. Um 4 Uhr Nachmittags bin ich dann auch heim gekommen. Nur die Strassen waren sehr mitgenommen. Überall lagen Schlamm und Kokosnüsse auf der Strasse und es war schon spannend ob denn nun der Bus da durch kommt oder nicht. Aber alles ging gut.
Dienstag wollten wir dann auf den Märkten in Kokopo und Rabaul blasen. Da hat man uns aber gesagt das sie da erst noch eine genehmigung einholen wollen. Gut, dann eben Mittwoch. An dem Tag wurden dann alle Reports aus dem an alle ausgehändigten Buch vorgelesen. Also hab ich mir einen von meinen Bläsern geschnappt und hab mich bisschen in der umgebung umgesehen.
Mittwoch dann wollten alle Bläser nach Kokopo kommen. Da wir um 8 Uhr ausgemacht hatten und ich vorher nocheinmal anrufen wollte (das geht, obwohl wir hier mitten im Busch sind, via Digicel-Handy!!!) war ich um sieben auf dem Markt. Mein Gesprächspartner hat mir dann mitgeteilt das sie kommen. Also hab ich gewertet und sie kamen auch, nur eben 3 Stunden später als ausgemacht. Aber wir haben die Leute sehr glücklich gemacht. Den Marktchef hab ich in der zeit vorher auch schon darüber aufklären können wer wir sind wer ich bin und das wir dann gleich blasen. er wusste noch nicht das wir kommen (von wegen Genehmigung einholen), aber er war sehr glücklich darüber das wir kommen und hat uns sogar anmoderiert. Zwischendurch hat er immer mal ein paar Sätze gesagt was sehr gut war.
Zurück in Rabaul war dann Staubmasken tragen angesagt, da der Vulkan sehr viel Asche in die Stadt gepustet hat und man es ohne Maske nicht ausgehalten hat. Die Masken hat das nahegelegene Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Aber Maske tragen und heiß dazu macht auch keinen so richtigen Spaß. Aber dafür hat uns dann ein kleines Erdbeben der Stärke 6.9 ca. 2 Minuten lang erheitert. Da bin ich dann schon bisschen nervös geworden weil es ganz schön heftig war un ich das noch nie zuvor erlebt hab. Beeindruckend!!! Dann war noch ein Gospel konzert worauf wir uns auch vorbereitet hatten. Das ging 11 uhr nachts los, weil die Veranstaltungen zuvor zu lang gingen und es erst um 9 Uhr Abendessen gab. Nun war das problem das einige schon im Bett waren oder keine Lust hatten, aber da ich gesagt habe wir spielen, mussten wir dann irgendwie spielen. Es war nicht sehr schön, aber es war. Das grössere Problem war das es kein Gospel Konzert war wie ich es erwartet hab, sondern ein Rockkonzert wo man fromme Songs dargeboten hat. Ok, das war dann daneben. Ich war säuerlich und bin danach gegen 2.30 Uhr ins Bett gefallen.
Am Donnerstag ging mein Flieger wieder zurück nach Lae und die letzte Woche hab ich dann damit zugebracht alle möglichen Instrumente in Raipinka (Ort der Nationalen Trompetenschule) zu reparieren. Das ging erstaunlich gut. Am Mittwoch hab ich dann einen kleinen Spatziergang im Gelände mit dem Nonta gemacht. Wir sind irgendwelche glitchigen Abhänge heruntergelaufen und haben einen reissenden Strom überquert nur um die Goldmienen der Einheimischen zu sehen. Das sind 5 Meter in die Erde gegrabene Tunnel ohne irgendwelchen Stützen. Die sind echt mutig! Ich hab mich nicht hineingetraut...
Jetzt bin ich wieder in Lae und reise morgen nach Etep um mir ein Buschkrankenhaus anzusehen. Der Arzt dor stammt aus Johanngeorgenstadt. Ihn hab ich letzte Woche hier im GuestHous kennen gelernt. er ist dort mit seiner Frau die auch Ärztin ist, aber zur Zeit noch daheim. Ich werde dann so gegen mittwoch wieder in Lae sein und mich dann am Donnerstag nach Siassi begeben. Das ist eine Insel mit einer ziemlich guten Bläsergruppe. Mit ihnen werde ich dann Musik machen und ein paar Instrumente reparieren. Aber auch etwas die Insel erkunden, wenn ich schon einmal dort bin. Das wird bestimmt gut werden. Es soll dort auch sehr leckeren Fisch geben, frisch aus dem Ozean...
Also lasst es euch gut gehen und seid alle gesegnet,
der Klaus
P.S. Sorry wegen den fehlenden Bilder, aber das geht hier in Lae schlecht, die kommen aber noch!
Samstag, 22. September 2007
Von Betelnuss bis Paradies
Spucken fetzt. Wenn diese dann noch rot eingefaerbt ist und den ganzen Mund in ein sattes Rot faerbt, einfach toll und wenn man dann noch unglaublich viel von dieser haesslichen roten Rotze einem direkt vor die Fuesse spucken kann, ein Traum fuer viele Niuginies. Das was diese Leute in rauen Mengen kauen nennt man Buai (Betelnuss). Man kaut es und spuckt es wieder aus. Es soll wohl aufputschen oder so. Alle die das Zeug essen haben haessliche rote Zaehne und es stinkt einfach wiederlich.
Also ich bin jetzt gerade hier auf einer sehr schoenen Insel. Hier ist es leider nur extrem warm hier und masn schwitzt schon beim nichts machen...
Ich habe heut einen Friedhof besucht wo gefallene alliierte Soldaten des 2. Weltkrieges begraben sind. Dort habe ich dann Steinmetze aus Australien getroffen die dort an einer Gedenkstaette arbeiten. Jetzt weiss ich auch das englische Wort fuer Steinmetz. Aber stellt euch das doch einmal vor, ihr koennt unter Palmen eure Steinchen versetzen und geht nach Feierabend in den Ozean tauchen oder schnorcheln, oder einfach nur schwimmen....
Oder ihr bleibt einfach daheim, da ist es wenigstens nicht so warm. :-)Was an der Insel sehr schoen ist, ist das es hier verhaeltnissmaessig sicher ist und man sich getrauen kann allein unterwegs zu sein ohne immer damit zurechnen das man gleich ueberfallen und ausgeraubt wird.
Hier giebt es wahnsinnig viele Palmen, Kakaobaeume und sonstige Zitrusfruechte wie z.B. Pomelobaeume!!! An sehr vielen stellen kann man frischen Fisch kaufen und es giebt viel Vulkane, von denen auch einer zur Zeit aktiv ist und raucht. das Wasser ist extrem klar und darin tummeln sich viele kleine bunte Fische, Seeigel und was man sonst noch so im Meer findet. Das Wasser kuehlt einen nicht wirklich ab und man koennte staendig duschen gehen. Aber das Obst und die leckeren Fische sind einfach toll!
Burkhard ist leider nicht mitgekommen weil sein Ausschlag, bzw. die Allergie immer noch nicht ausgeheilt ist und er jetzt weiterhin viele Tabletten schlucken muss um gesund zu werden. Diese machen ihn total fertig und er ist etwas neben der Rolle. Somit werde ich dann morgen allein die Blaeser in Empfang nehem und mal sehen was uns hier erwartet. Ich weiss noch nicht genau wie viele kommen, hoffe aber das es mindestens 20 sein werden. Einige Plaetze wo wir blasen koennen wenn wir im Programm nicht so sehr vorgesehen sind habe ich mir auch schon ausgesucht. Ich bin gespannt was das wird. Das Gelaende wo alles stattfindet habe ich auch schon gefunden. Die haben hier richtig viel aufwand betrieben um diese Jugendkonferenz hier abzuhalten. Sie haben in den letzten 8 Wochen extra einige Haueser gebaut um das Essen kochen zu koennen. Schlafen werden die Jungs und Maedels in der Schule auf dem das alles stattfindet. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen das der Vulkan ruhig bleibt und es ihm nicht einfaellt Asche auf Rabaul zu werfen. Das war wohl am Montag der fall und so sehen auch noch ein bisschen die Strassen aus, schwarz.
Ich bin untergebracht im SIL-Guesthous. das ist zwar ein Stueck weg von Rabaul, aber mit abstand das Guenstigste.
Bilder kann ich jetzt leider erstmal nicht mitschicken, werden aber nachgeliefert.
Also seid alle schoen gesegnet und lasst es euch gut gehen,
Der Klaus
Sonntag, 16. September 2007
Hallo ihr lieben daheim...
mir geht es immer noch ganz gut hier. Der Blaesrerkurs in Raipinka ist vor einer Woche zu ende gegangen. Ich habe unzaehlige Instrumente repariert und den Leuten versucht laut und leise spielen beizubringen. Das ist aber nicht so einfach wie in Deutschland. Noch dazu kommt das hier einige Leute nicht nur zum Blasen, sonder auch zum Mariuahna kaufen kommen. Die kommen hier her nach Raipinka, kaufen das Zeug und kassieren noch die Busreise heimzu. Das macht Burkhard sehr zu schaffen, weil er nicht weiss wie man es hier richtig, oder besser machen soll. Alle wollen haben, aber nuwenige sind dabei die auch geben. Aber die gibt es auch, Leute die sich voll da rein haengen. Mit denen kann man gut arbeiten. Die wollen dann auch was erreichen und man muss eine Stelle im Musikstueck nur 2 mal ueben und es klapp. Bei anderen die ihr Instrument nur zum Kurs mal wieder ausgepackt haben, da reichen 10-15 mal nicht. Da brauch man schon viel Geduld.
Jetzt ist der Kurs jedenfalls vorbei. Burkhard hat eine allergische Reaktion auf irgendetwas und muss krasse Tabletten schlucken die ihn total fertig machen. Naechste Wochen wollen wir zu der Jugendkonferenz auf eineInsel fliegen. Mal sehen ob er mit kommt.
Letzte Woche war ich allein unterwegs und habe einen Blaeserchor besucht. Das war schon klasse so 3Tage im Busch, frueh aufstehen und erstmal Feuer machen um Tee zu kochen. Rings um uns herum waren Berge. Nur leider war es immer Bewoelkt und da konnte ich nicht ganz so schoene Bilder machen, aber die Zeit mit denen war trotzdem sehr schoen. Wir haben etwas geblasen und ich habe alle Instrumente fit gemacht.
Am Freitag habe ich meine ersten Kaefer gegessen. Der Geschmack ist gewoehnungsbeduerftig, aber man kann es essen.
Samstag dann die Goroka-Show. Da kommen viele Gruppen aus dem ganzen Land hin und machen dort ihr sing-sing in den jeweiligen Kostuemen.
So, das war es erstmal. Bis die Tage und lasst es euch gut gehen. Ich fliege am Donnerstag in die Kueste und leg mich erstmal in die Sonne bevor ich wieder an die Arbeit gehe :-)!
Seid alle gesegnet, bis bald
der Klaus
Samstag, 1. September 2007
Mal wieder was von mir....
Also die erste zeit hier war sehr schwierig. Ich musste mich erstmal zurecht finden und das mit dem Internet klären und so weiter. Ich war die erste zeit an der Küste wo es sehr warm war und ich die zeit dort erstmal genießen konnte. Dann sind wir zu meinem Hauptaufenthaltsort gefahren, Ukarumpa (das ist im Hochland 1600 Meter). Das ist ein Missionarsdorf mit vielen Bibelübersetzer von der ganzen Welt. Hier bin ich den groeßten Teil meines Aufenthaltes und habe eine Ferienwohnung.
Wir, der Burkhard und ich sind dann viel rumher gefahren und ich konnte schon mal bisschen was von der Arbeit des Posaunenwartes in PNG miterleben. Vor allem die Kultur kennen lernen.
Wenn man etwas gesagt hat ist dem noch lange nicht so, erst wenn an es auch macht. So ist zum Beispiel unser erster Kurs auf der Insel Karkar ins Wasser gefallen, weil man dort dann doch noch zu beschäftigt war mit der Wahl und so... ob das stimmt weiß keiner Kann auch sein die hatten einfach keine Lust...
Dafuer konnten wir die Südsee mit allen schönen Sachen genießen wie schnorcheln und tolle Fische sehen.... und essen!
Das Essen an sich ist hier ok, weil ich mir ja auch ab und zu Nudeln machen kann und nicht immer Süsskartoffeln und Grünzeug essen muss. Am Anfang waren wir auch oft im Hotel essen. Das kann man sich schon leisten hier. Das ist liegt so bei 7-8 Euro. Auch das Bier kann man hier trinken, allerdings nicht mit den Einheimischen oder so öffentlich. Also macht man es wenn es mal geht. Das war bis jetzt 3 mal.
Seit dieser Woche haben wir den großen Blaeserkurs in Raipinka wo viele Bläser vom Land hin kommen. Dort mache ich Kurse wie man Instrumente in Ordnung hält, reinigt und oelt. Auch mache ich mit denen etwas Musik. Das ist halt nur bisschen schwierig da ich nicht alles so sagen kann wie ich gern möchte. Auch ist es in Raipinka, genau wie in Ukarumpa sehr kalt (13-17 Grad wenn keine Sonne scheint).
Mei Koffer ist seit gestern auch wieder aufgetaucht. Das Werkzeug ist noch drin, aber einige Sachen von mir fehlen. Das ärgert mich schon ziemlich sehr!!! :-(
Was mich hier sehr beeindruckt sind die Gottesdienste die mich sehr berühren. Vor allem die vielen sehr tollen Lieder. Auch die Menschen an sich sind total nett. Vor 2 Wochen habe ich und die Praktikantin hier bei Einheimischen im Grashaus geschlafen. Sehr, sehr schön! Das kann man sich einfach nicht vorstellen wenn man da nicht drin war und am Feuer gesessen hat...
Viele Grüße und Gottes Segen an alle,
der Klaus :-)
Wir, der Burkhard und ich sind dann viel rumher gefahren und ich konnte schon mal bisschen was von der Arbeit des Posaunenwartes in PNG miterleben. Vor allem die Kultur kennen lernen.
Wenn man etwas gesagt hat ist dem noch lange nicht so, erst wenn an es auch macht. So ist zum Beispiel unser erster Kurs auf der Insel Karkar ins Wasser gefallen, weil man dort dann doch noch zu beschäftigt war mit der Wahl und so... ob das stimmt weiß keiner Kann auch sein die hatten einfach keine Lust...
Dafuer konnten wir die Südsee mit allen schönen Sachen genießen wie schnorcheln und tolle Fische sehen.... und essen!
Das Essen an sich ist hier ok, weil ich mir ja auch ab und zu Nudeln machen kann und nicht immer Süsskartoffeln und Grünzeug essen muss. Am Anfang waren wir auch oft im Hotel essen. Das kann man sich schon leisten hier. Das ist liegt so bei 7-8 Euro. Auch das Bier kann man hier trinken, allerdings nicht mit den Einheimischen oder so öffentlich. Also macht man es wenn es mal geht. Das war bis jetzt 3 mal.
Seit dieser Woche haben wir den großen Blaeserkurs in Raipinka wo viele Bläser vom Land hin kommen. Dort mache ich Kurse wie man Instrumente in Ordnung hält, reinigt und oelt. Auch mache ich mit denen etwas Musik. Das ist halt nur bisschen schwierig da ich nicht alles so sagen kann wie ich gern möchte. Auch ist es in Raipinka, genau wie in Ukarumpa sehr kalt (13-17 Grad wenn keine Sonne scheint).
Mei Koffer ist seit gestern auch wieder aufgetaucht. Das Werkzeug ist noch drin, aber einige Sachen von mir fehlen. Das ärgert mich schon ziemlich sehr!!! :-(
Was mich hier sehr beeindruckt sind die Gottesdienste die mich sehr berühren. Vor allem die vielen sehr tollen Lieder. Auch die Menschen an sich sind total nett. Vor 2 Wochen habe ich und die Praktikantin hier bei Einheimischen im Grashaus geschlafen. Sehr, sehr schön! Das kann man sich einfach nicht vorstellen wenn man da nicht drin war und am Feuer gesessen hat...
Viele Grüße und Gottes Segen an alle,
der Klaus :-)
Sonntag, 26. August 2007
Meldung aus Ukarumpa
ich bin jetzt in Ukarumpa auf iner Missionsstation wo die ganzen Biebeluebersetzer sind. Die fliegen immer mal in ihr Dorf, bleiben dort fuer eine ganze Zeit und lernen dort die Sprache. dann kommen Sie wieder heim und uebersetzen die Bibel in diese Sprache.
Naechste Woche haben wir dann 2 Wochen Blaeserkurs in Raipinka, mal sehen wie das so laeuft. Ist hier halt alles anders weil die Leute her total viel Zeit haben. Da macht es auch nix wenn mal ein Wassetank nicht voll ist und mal kein Wasser da ist zum waschen...
Viele Grüße vom Klaus
ps zu den bildern:
Das sind jetzt Bilder von Madang (1.), eines von unterwegs und eines vom Goldwaschen.
Freitag, 3. August 2007
Ich bin da
Hallo zusammen,
nach knapp 3 Tagen Reise bin ich nun dort wo ich erstmal hin gehöre, in Lae. Meine Flüge waren alle ganz gut (Dubai -Singapur war bisschen holprig, aber sonst ganz ok). Hier hab ich jetzt auch Leute gefunden die sich erstmal um mich kümmern können. Hab somit heut schon alle Sachen erledigen können die ich noch machen musste. Nun warte ich nur noch auf mein Gepäck. Das muss wohl in Brisbane auf der strecke geblieben sein, da ich dort eigentlich hätte auschecken müssen, mn mich aber dazu überedet hat es von einer Frau hinter einem Schalter um checken zu lassen. Na ja, hat dann wohl nicht geklappt :-(. Hab aber alles wichtige bei mir und nur nocheinmal Rasiersachen und etwas Doxicyclin mir geholt um meine Kur schön machen zu können. In Brisbane war ich dann ca. 8 Stunden auf dem Flughafen weil mein Flug nach Port Moresby (Hauptstadt von Papua) gestrichen wurde und später ging. Das war dann ganz schön äzend, weil ich total müde war aber nicht so richtig schlafen konnte auf dem Flughafen. Angekommen in Port Moresby brauchte ich dann erstmal ein Hotel, das ich auch nach ca 1 Stunde telefonieres der Airline hatte. Das war dann aber sehr ok und ich konnte 5 Stunden schlafen bevor ich heut morgen gegen 4 Uhr wieder zum Flughafen gefahren wurde. Nun ja, ferner bleibt mir jetzt nur noch zu sagen das es hier sehr warm und feucht ist, wie in einem Gewächshaus (nur mal so zum vorstellen). Bilder mach ich später mal noch hinein, da ich dazu jetzt keine Zeit und auch keine Lust hab. :-)
Also lasst es euch gut gehen und bis bald.
Der Klaus
nach knapp 3 Tagen Reise bin ich nun dort wo ich erstmal hin gehöre, in Lae. Meine Flüge waren alle ganz gut (Dubai -Singapur war bisschen holprig, aber sonst ganz ok). Hier hab ich jetzt auch Leute gefunden die sich erstmal um mich kümmern können. Hab somit heut schon alle Sachen erledigen können die ich noch machen musste. Nun warte ich nur noch auf mein Gepäck. Das muss wohl in Brisbane auf der strecke geblieben sein, da ich dort eigentlich hätte auschecken müssen, mn mich aber dazu überedet hat es von einer Frau hinter einem Schalter um checken zu lassen. Na ja, hat dann wohl nicht geklappt :-(. Hab aber alles wichtige bei mir und nur nocheinmal Rasiersachen und etwas Doxicyclin mir geholt um meine Kur schön machen zu können. In Brisbane war ich dann ca. 8 Stunden auf dem Flughafen weil mein Flug nach Port Moresby (Hauptstadt von Papua) gestrichen wurde und später ging. Das war dann ganz schön äzend, weil ich total müde war aber nicht so richtig schlafen konnte auf dem Flughafen. Angekommen in Port Moresby brauchte ich dann erstmal ein Hotel, das ich auch nach ca 1 Stunde telefonieres der Airline hatte. Das war dann aber sehr ok und ich konnte 5 Stunden schlafen bevor ich heut morgen gegen 4 Uhr wieder zum Flughafen gefahren wurde. Nun ja, ferner bleibt mir jetzt nur noch zu sagen das es hier sehr warm und feucht ist, wie in einem Gewächshaus (nur mal so zum vorstellen). Bilder mach ich später mal noch hinein, da ich dazu jetzt keine Zeit und auch keine Lust hab. :-)
Also lasst es euch gut gehen und bis bald.
Der Klaus
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